Erlebnisse einer Weltklasse-Fertigungsmission in Japan
Ein Blick auf die EU-Japan-Zusammenarbeit
Im September 2018 hatte ich das unglaubliche Privileg, an der World Class Manufacturing Mission (WCM) in Japan teilzunehmen, organisiert vom EU-Japan Centre for Industrial Cooperation. Diese Mission versprach tiefe Einblicke in die japanische Fertigungsbranche und bot eine einzigartige Gelegenheit, bewährte Praktiken zu verstehen und von den Besten zu lernen.
Die EU-Japan Zusammenarbeit
Die Mission wurde durch das EU-Japan Centre for Industrial Cooperation ermöglicht, das sich darauf spezialisiert hat, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Japan zu stärken. Diese Zusammenarbeit ermöglichte nicht nur den Wissensaustausch, sondern förderte auch das Verständnis für die jeweiligen industriellen Prozesse und Kulturen.
Die Weltklasse-Fertigungsmission
Die WCM-Mission führte uns durch hochmoderne japanische Produktionsstäten, wo wir Zeugen von Präzision, Effizienz und Innovationskraft wurden. Von der Automobilindustrie bis zur Elektronikfertigung erhielten wir Einblicke in die Praktiken, die Japans Ruf als weltweit führender Produktionsstandort begründen.
Präzision und Perfektion
Eine der beeindruckendsten Lektionen war die japanische Hingabe zur Präzision. Wir erlebten, wie jedes Detail in der Produktion mit größter Sorgfalt behandelt wurde. Diese Fokussierung auf Qualität und Perfektion beeindruckte nicht nur, sondern inspirierte auch dazu, dasselbe Streben nach Exzellenz in unsere eigenen Arbeitsumgebungen zu integrieren.
Lean-Methoden und Effizienz
Die Anwendung von Lean-Methoden in der Fertigung war ein weiterer Höhepunkt der Mission. Wir lernten, wie Verschwendung minimiert und Produktionsprozesse kontinuierlich optimiert werden können. Diese Erkenntnisse haben nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf unsere betrieblichen Abläufe gehabt.
Kultureller Austausch
Neben den fachlichen Aspekten war der kulturelle Austausch ein wesentlicher Bestandteil der Mission. Durch Gespräche mit japanischen Kollegen und Führungskräften gewannen wir Einblicke in die Denkweise und Werte, die die japanische Fertigungsphilosophie prägen. Dieser interkulturelle Dialog stärkte nicht nur die bilateralen Beziehungen, sondern förderte auch ein umfassenderes Verständnis für die globalen Geschäftspraktiken.
Fazit
Die Teilnahme an der WCM-Mission in Japan war zweifellos eine transformative Erfahrung. Die gewonnenen Erkenntnisse und Inspirationen haben nicht nur unsere betrieblichen Abläufe verbessert, sondern auch eine tiefere Wertschätzung für die Kunst der Fertigung in uns geweckt. Dank der EU-Japan-Zusammenarbeit konnte diese Mission nicht nur Wissen vermiteln, sondern auch Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Industrien schlagen.
Schlussgedanken
Die World Class Manufacturing Mission war mehr als nur eine Reise durch japanische Fabriken; es war eine Reise zu den Grundlagen der Exzellenz. In einer Welt, in der die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg immer wichtiger wird, zeigt diese Erfahrung, wie der Austausch von Wissen und Kultur die Grundlage für zukünftige Innovationen legen kann.



